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Rudern: Julia Lier ist Weltmeisterin

Amsterdam, 31. August 2014. Julia Lier (2.v.r.) ist gemeinsam mit ihren Mannschaftskameradinnen Lisa Schmidla, Carina Bär und Annekatrin Thiele bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam im Doppelvierer Weltmeisterin geworden. Das Quartett setzte sich früh vom Rest des Feldes ab und hatte schon nach 1000 Metern einen Vorsprung von einer Bootslänge. Dieser Vorsprung wurde bis ins Ziel mit einer technisch beeindruckenden Leistung auf fast zwei Längen ausgebaut. Der fulminante Start-Ziel-Sieg endete mit einer neuen Weltbestzeit über diese Strecke. 
Das Ergebnis:
  1. Deutschland (Lisa Schmidla, Julia Lier, Carina Bär, Annekatrin Thiele) 06:06.840
  2. China 06:10.510
  3. USA 06:12.030
  4. Australien 06:14.430
  5. Neuseeland 06:15.560
  6. Kanada 06:16.720
Der Frauen-Achter mit Julia Lepke, den Hallenserinnen Anne Becker und Michaela Schmidt, Katrin Reinert, Charlotte Reinhardt, Ronja Schütte, Kerstin Hartmann, Kathrin Marchand, und Steuerfrau Laura Schwensen konnte das B-Finale gewinnen. Damit sicherten sich das Boot Platz 7. In einem beherzten Rennen verwiesen die deutschen Damen die Niederlande, Frankreich, Australien und Weißrussland auf die Plätze. Bereits nach 500 Metern gelang es dem Frauen-Achter, die zunächst knapp in Führung liegenden Niederländerinnen zu überholen, um diese Führung bis ins Ziel kontinuierlich auszubauen und diese Titelkämpfe so zu einem zufrieden stellenden Abschluss zu bringen.

Knapp an einer Medaille vorbei gerudert ist auch Tino Kolitscher. Im A-Finale der Startklasse LTA Mixed Doppel-Zweier belegte Tino mit seiner bayrischen Ruderpartnerin Anke Molkenthien Rang vier. Das neu zusammengesetzte paralympische Boot Kolitscher/Molkenthien hatte sich im Laufe der Woche über die Vor- und Zwischenläufe für das Finale über die 1 000 Meter qualifiziert. Zur Zwischenzeit lag das deutsche Team noch auf Rang drei, musste dann aber die Australier vorbei ziehen lassen, die sich auf den zweiten 500 Metern noch auf Platz zwei kämpften. Der Weltmeistertitel ging an das Bott der Ukraine, Bronze holte Frankreich.
 
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